Suriname-Kajak-Expedition – Was ich im Dschungel gelernt habe
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Im Mai 2024 führte ich ein kleines Team tief in den unberührten Dschungel Surinames. Unser Ziel: die erste vollständige Suriname-Kajakexpedition von der Quelle des Coppename River bis zum Atlantik.
Über 37 Tage und 600 Kilometer kämpften wir gegen Hitze, Erschöpfung, giftige Wildtiere und völlige Isolation. Über einen Monat sahen wir keinen anderen Menschen. Wir begegneten Jaguaren, Kaimanen, Zitteraalen und schleppten Kajaks durch dichten Dschungel, wobei wir nur 600 Meter pro Tag zurücklegten.
Wir haben es geschafft. Nass, müde, aber stolz.
Diese Expedition stellte mentale Stärke, Ausrüstung und die Bedeutung des Durchhaltens auf die Probe.
Wenn alles um dich herum unvorhersehbar ist, schaffen kleine Rituale Stabilität.
Das tägliche Zubereiten einer Tasse No Normal Coffee wurde mehr als nur ein Koffeinschub. Es war eine Erinnerung an Zuhause, an das normale Leben, an Klarheit.
Dieser kurze Moment half uns, jeden Morgen neu zu starten. Selbst in den abgelegensten Teilen der Suriname-Kajakexpedition hielt er uns mental geerdet.
Ich dachte, ich wüsste, wie weit ich mich treiben konnte. Ich habe hart trainiert. Ich habe gut geplant. Trotzdem bin ich an meine Grenzen gestoßen.
Es gab Tage, an denen ich am Ende war. Erschöpft. Hungrig. Schmerzend. Mental am Boden.
Aber ich bewegte mich weiter. Etwas in mir übernahm. Nicht Energie, sondern Entschlossenheit.
Die Suriname-Kajakexpedition zeigte mir, dass die meisten Grenzen mental sind. Als ich aufhörte, an mir zu zweifeln und einfach weitermachte, fand ich mehr Stärke, als ich für möglich gehalten hätte.
Im Dschungel führt schlechte Ausrüstung zu Problemen.
Gute Ausrüstung spart Zeit, Energie und hält dich sicher.
Meine Hängematte hielt mich trocken und fern von beißenden Insekten. Meine Machete war unerlässlich. Und die No Normal Coffee Pastentuben waren perfekt. Kein Kochen, keine Vorbereitung, einfach starker Kaffee, schnell.
Bei der Suriname-Kajakexpedition war die Ausrüstung kein Luxus. Sie war Teil des Plans.
Der Dschungel ist riesig. Die Anstrengung ist konstant. Es ist leicht, sich überfordert zu fühlen.
Aber kleine Erfolge sind wichtig. Einen guten Lagerplatz finden. Einen Fisch fangen. Seltene Tiere sehen. Diese kleinen Momente hielten uns in Bewegung und gaben uns etwas zum Lächeln.
Jedes Mal, wenn wir Fortschritt bemerkten, egal wie klein, fühlten wir uns gestärkt. Diese Einstellung trug uns durch die schwierigsten Teile der Suriname-Kajakexpedition.
Als kleines Team allein im dichten Dschungel von Suriname wurden alle Ablenkungen und der Lärm des modernen Lebens beseitigt. Es zwang uns alle, uns mit unserem ursprünglichen Selbst zu verbinden – einfach, roh und präsent. Ohne die übliche Hektik hatte ich Raum, tief darüber nachzudenken, wer ich bin und was mir wirklich wichtig ist.
Das Maß an Wertschätzung, das man für einfache Dinge empfindet, die viele von uns oft für selbstverständlich halten, wird nach so langer Zeit in einer so herausfordernden Umgebung stark verstärkt. Eine Fülle und der einfache Zugang zu Nahrung, ein sauberes, warmes Bett und Transportmittel, die keine körperliche Anstrengung erfordern! Es machte mich auch zutiefst dankbar für die Menschen in meinem Leben – die Freunde, Familie und Mentoren, die mich unterstützen, selbst aus Tausenden von Kilometern Entfernung.
Manchmal geschehen die größten Reisen im Inneren, und der Dschungel erinnerte mich daran, wie wichtig es ist, innezuhalten, nachzudenken und Dankbarkeit bei jedem Schritt zu tragen, egal auf welcher Reise man sich gerade im Leben befindet.